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Medienkompetenz-Tandems Newsletter im März 2026
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
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mit dem Eintreffen der ersten Sonnenstrahlen melden wir uns auch direkt nach dem Ausbildungtsag 2026 unserer Mebio-Nauten wieder bei Euch. Wir danken Euch allen für Eure Teilnahme und aus dem neuen Teilnehmerrekord mit von über 260 Schülerinnen und Schülern ziehen wir die Schlussfolgerung, dass unser Angebot gut angenommen wird und für unsere Realschulen in Oberfranken wichtig ist.
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Nächste Woche am 11.02.2026 treffen wir uns auch schon zu unserer nächsten MEKO-Tandemfortbildung in Hollfeld. Nachdem sich noch nicht alle angemeldet haben und morgen der Anmeldeschluss ist, möchten wir nochmal dringend daran erinnern, sich über FIBS anzumelden. Den FIBS-Link findet Ihr HIER.
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Im Rahmen der „Digitalen Schule der Zukunft“ bietet das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern von März bis Juli 2026 erneut kostenfreie Online-Elternabende an.
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Die Veranstaltungen richten sich an Erziehungsberechtigte von 10- bis 14-Jährigen und finden an insgesamt 20 Terminen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Behandelt werden unter anderem:
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Vier Termine werden zusätzlich in Leichter Sprache angeboten, um auch Eltern mit geringeren Deutschkenntnissen den Zugang zu erleichtern.
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Die Referentinnen und Referenten vermitteln fundiertes medienpädagogisches Hintergrundwissen und geben praxisnahe Tipps für eine altersgerechte Mediennutzung. Fragen zur technischen Ausstattung können im Rahmen der Veranstaltungen nicht behandelt werden.
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Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Die Durchführung erfolgt über BigBlueButton.
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Die überarbeitete Version des Tablet-Kompasses 5–8 steht ab sofort bereit. Neben einer optimierten Storyline und kleineren Fehlerkorrekturen bringt das Update vor allem eine wichtige Neuerung für Lehrkräfte mit sich:
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Zu jedem Kapitel gibt es nun strukturierte Materialpakete, die unter anderem auch die passenden H5P-Dateien enthalten. Dadurch lassen sich die interaktiven Inhalte noch flexibler einsetzen – beispielsweise direkt in der jeweiligen Lernplattform.
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Gedacht ist der Kompass für alle Einstiegsveranstaltungen und Schulungen mit Schülerinnen und Schülern zum Start von "dSdZ".
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Ein besonders hilfreiches digitales Angebot für die Schule stellt die App-Sammlung auf LernSachen.online dar, entwickelt vom Förderschullehrer und Begabungscoach Thomas Moch. Obwohl die Apps ursprünglich für Förderschulen konzipiert wurden, enthalten sie viele praktische Werkzeuge, die sich ebenso gut im Einsatz an Realschulen eignen – sei es im Regelunterricht, in Förderstunden oder in Kleingruppenarbeiten.
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Ein Schwerpunkt des Angebots liegt auf Bookmarks und Timer-Apps – zwei einfache, aber äußerst vielseitige Tools, die den Unterricht strukturieren und Lernprozesse unterstützen können:
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Bookmarks-Apps: Mit den Bookmark-Tools lassen sich digitale Lesezeichen und Sammlungen ganz unkompliziert speichern, verwalten und für Schülerinnen und Schüler bereitstellen. Das ist besonders nützlich, wenn Lernende auf unterschiedliche, aber thematisch zusammengestellte Online-Ressourcen zugreifen sollen – etwa Recherche-Quellen, Arbeitsblätter oder erklärende Videos.
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Timer-Apps: Die Timer-Apps helfen dabei, Zeit sinnvoll zu strukturieren – sei es für Arbeitsphasen, Präsentationen, Stationenlernen oder gezielte Konzentrationsübungen. Verschiedene Timer-Formate erlauben es, Zeiten sichtbar zu machen und dadurch Routine und Selbststeuerung zu fördern.
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Alle Apps sind web-basiert und damit direkt im Browser nutzbar, ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss. Sie lassen sich leicht in den Unterricht integrieren und können sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht eingesetzt werden.
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Dieses Angebot ist eine ausgesprochen praktische Ergänzung für Lehrkräfte, die digitale Werkzeuge gezielt zur Lernbegleitung und Unterrichtsorganisation einsetzen möchten.
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Künstliche Intelligenz hält längst auch in der musikalischen Kreativwelt Einzug – und die Tools werden zunehmend leistungsfähiger. Anwendungen wie MusicHero, Udio und Suno ermöglichen es, in kurzer Zeit eigene Songs, Instrumentals oder komplette Produktionen zu erzeugen – allein durch Texteingaben oder einfache Stilvorgaben.
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Dabei handelt es sich in der Regel um kostenpflichtige Angebote mit Freemium-Modell: Eine Basisversion kann kostenlos getestet werden, erweiterte Funktionen (z. B. höhere Audioqualität, längere Tracks, kommerzielle Nutzung oder schnellere Generierung) sind jedoch meist nur über kostenpflichtige Abonnements zugänglich.
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Kreatives Potenzial im Unterricht
Für Schule und Unterricht eröffnen sich neue Gestaltungsmöglichkeiten:
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Songwriting-Projekte ohne Instrumentalvorkenntnisse
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Experimentieren mit Genres, Stimmungen und Arrangements
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Analyse von Songstrukturen anhand selbst erzeugter Beispiele
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Vergleich „menschliche Komposition vs. KI-Komposition“
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Projektarbeit zu KI, Musikindustrie und Urheberrecht
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Gerade für heterogene Lerngruppen kann Musik-KI niedrigschwellige Zugänge zu kreativen Prozessen schaffen.
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Problemstellung: KI-Musik auf Streamingdiensten
Mit der steigenden Qualität KI-generierter Musik wächst auch deren Präsenz auf Streamingplattformen. Hier stellen sich mehrere Fragen:
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Urheberrecht: Die Systeme wurden mit großen Musikdatensätzen trainiert – häufig ohne transparente Einwilligung der ursprünglichen Künstlerinnen und Künstler.
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Kennzeichnungspflicht: Oft ist nicht klar erkennbar, ob ein Song KI-generiert ist.
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Verdrängungseffekte: Eine Flut automatisch produzierter Musik kann Sichtbarkeit und Einnahmen menschlicher Musiker beeinträchtigen.
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Die rechtliche Lage ist in vielen Punkten noch nicht abschließend geklärt – insbesondere bei kommerzieller Nutzung.
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Datenschutz im schulischen Kontext
Beim Einsatz in der Schule sind datenschutzrechtliche Aspekte besonders relevant:
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Verarbeitung personenbezogener Daten (z. B. Accountdaten, IP-Adressen)
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Speicherung von Texteingaben oder Audio-Uploads auf externen Servern
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Serverstandorte außerhalb der EU
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Unklare Regelungen zur Weiterverwendung generierter Inhalte
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Vor der Nutzung sollte geprüft werden, ob eine datenschutzkonforme Verwendung im Rahmen der schulischen Vorgaben möglich ist. Eine Nutzung ohne Anmeldung oder mit Lehrkraft-Account kann unter Umständen datensparender sein – ersetzt aber keine formale Prüfung.
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Medienpädagogische Perspektive
Der Einsatz von Musik-KI sollte immer mit einer reflektierenden Auseinandersetzung verbunden sein:
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Wie entstehen KI-Kompositionen technisch?
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Können Maschinen kreativ sein?
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Wem „gehört“ KI-generierte Musik?
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Welche Auswirkungen hat KI auf die Musikbranche?
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Wo liegen ethische Grenzen?
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So wird Musik-KI nicht nur zum kreativen Werkzeug, sondern auch zum Anlass für kritische Medienbildung.
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Fazit: Musik-KI-Tools wie MusicHero, Udio und Suno bieten beeindruckende kreative Möglichkeiten – besonders auch für schulische Projekte. Gleichzeitig erfordern sie einen bewussten Umgang mit Fragen des Urheberrechts, des Datenschutzes und der Medienethik. Gerade hier liegt eine große Chance für zeitgemäße, reflektierte Medienpädagogik.
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