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Medienkompetenz-Tandems Newsletter im September 2025
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
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und wieder hat ein neues Schuljahr begonnen. Rechtzeitig dazu wurde auch wieder ein umfangreiches KMS zur digitalen Bildung an bayerischen Schulen (Informationen zum Schuljahr 2025/2026) veröffentlicht, dass am 12.09. an alle Schulen ging. Aus den sage und schreibe 14 Seiten wird sehr klar deutlich wie wichtig und umfangreich unser Tätigkeitsgebiet geworden ist, obwohl es auch weiterhin nur ein Teilbereich unseres erzieherischen Handelns bleibt. Fragt gerne bei Euren Schulleitungen nach, die das Schreiben per OWA erhalten haben.
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Wir wünschen Euch allen einen guten Start ins Schuljahr 2025/26 und viel Kraft für die kommenden Aufgaben.
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Mit medienkompass.schule stellt das Kultusministerium ein neues, sofort einsetzbares Unterrichtspaket mit interaktiven Materialien zur Stärkung von Medienerziehung und Medienkompetenz bereit. Der digitalkompass.schule ist modular aufgebaut und umfasst drei Bausteine:
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den Tablet-Kompass, der grundlegende Bedienkompetenzen vermittelt, die sinnvolle Gerätenutzung einübt und rechtliche Rahmenbedingungen erklärt (für Grundschule sowie Jahrgangsstufen 5–8),
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den KI-Kompass, der ab Oktober verfügbar ist und Grundlagenwissen zu Funktionsweise, Chancen, Risiken und ethischen Fragen von Künstlicher Intelligenz vermittelt,
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sowie den Social-Media-Kompass, der sich aktuell in Planung befindet und die Lebenswelt der Jugendlichen in den Blick nehmen wird.
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Die Module sollen künftig systematisch vor dem regulären Einsatz mobiler Endgeräte und KI-Anwendungen im Unterricht genutzt werden und ergänzen die bekannten Materialien des Medienführerscheins Bayern.
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Der Tablet-Kompass steht bereits vollständig zur Verfügung und führt Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an den kompetenten Umgang mit Tablets heran. Im ersten Modul („Tablet-Basics“) werden Regeln zur Gerätenutzung erarbeitet, wichtige digitale Werkzeuge wie QR-Codes direkt praktisch angewendet und so die Basis für das Lernen mit Tablets gelegt. Das Material besteht aus Weblektionen, Arbeitsblättern und methodischen Vorschlägen, die in ca. 30 Minuten im Unterricht umgesetzt werden können. Lehrkräfte werden durch Präsentationsvorlagen und Feedback-Tools bei der Durchführung unterstützt.
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Mit Napkin.ai steht ein innovatives Online-Tool zur Verfügung, das Texte automatisch in anschauliche Visualisierungen wie Mindmaps, Infografiken oder Flussdiagramme umwandelt. Nach einer kostenlosen Registrierung erhält man wöchentlich ein Kontingent an Tokens, mit denen sich die Funktionen ohne Kosten ausprobieren lassen.
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Für den Unterricht an der Realschule ergeben sich spannende Einsatzmöglichkeiten:
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In Deutsch oder Englisch können Schülerinnen und Schüler eigene Texte oder Zusammenfassungen erstellen und diese mit Napkin.ai in Mindmaps oder Concept Maps umwandeln, um Strukturen und Zusammenhänge sichtbar zu machen.
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In Geschichte lassen sich komplexe Ereignisabläufe, etwa Revolutionen oder historische Entwicklungen, als Zeitstrahl oder Flussdiagramm darstellen und so leichter nachvollziehen.
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Auch in den Naturwissenschaften kann das Tool helfen, Prozesse wie den Wasserkreislauf oder elektrische Schaltungen zu visualisieren und damit das Verständnis zu vertiefen.
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Für die folgenden drei Infografiken habe ich das oben genannte KMS zur digitalen Bildung im Schuljahr 2025/26 genutzt:
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Sofort nutzbar: Man kann direkt loslegen, sobald der Account erstellt ist. Die wöchentlichen Tokens erlauben kostenloses Ausprobieren.
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Motivationsfaktor: Visualisierte Inhalte wirken oft ansprechender und unterstützen das Lernen durch visuelle Differenzierung.
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Zeitaufwand vs. Aufwand: Visuals müssen bearbeitet und gestaltet werden – das braucht etwas Übung, Planung und ggf. Lehrereinsatz zur Anleitung.
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Datenschutz & Sprache: Das Interface ist aktuell nur in Englisch verfügbar. Für Schülerinnen und Schüler, die ggf. weniger Englischkenntnisse haben, sollte man das berücksichtigen. Ob das Tool datenschutzrechtlich in allen Details passt, sollte geprüft werden (z. B. Export, Speicherung, Bilderrechte).
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Das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern der BLM Stiftung Medienpädagogik Bayern unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder im digitalen Alltag gut zu begleiten. Die erfahrenen Referentinnen und Referenten geben praxisnahe Tipps, wie man Chancen digitaler Medien nutzt und Risiken wie Cybermobbing, problematisches Gaming oder Fake News begegnet. Die Veranstaltungen sind altersgerecht konzipiert und richten sich nach den Entwicklungsstufen der Kinder.
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Von September bis Dezember 2025 finden wieder zahlreiche kostenfreie Online-Elternabende für Eltern von 10- bis 14-Jährigen statt. Dort erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind bei der Mediennutzung stärken und begleiten können – von Social Media und Online-Spielen über Streaming bis hin zum sicheren Umgang mit Fake News. Alle Veranstaltungen werden über die Videokonferenz-Software BigBlueButton durchgeführt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können einfach den angegebenen Termin wählen und teilnehmen.
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Die Online-Elternabende dauern rund 60 bis 90 Minuten und bieten neben fundierten Informationen auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf die genannten medienpädagogischen Themen. Für Fragen etwa zur schulischen Geräteausstattung im Rahmen der „Digitalen Schule der Zukunft“ ist weiterhin die jeweilige Schulleitung zuständig.
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Mit dem Escape Game „Fake Hunter - Macht Euch gegen Fake News fit“ bietet der Adenauer Campus ein interaktives Online-Lernformat, das Schülerinnen und Schüler spielerisch für das Thema Fake News und Verschwörungserzählungen sensibilisiert. Ziel ist es, verschiedene Manipulationstechniken wie gefälschte Bilder, irreführende Schlagzeilen oder falsche Quellenangaben zu entlarven und kritisch zu hinterfragen.
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Die Lernenden schlüpfen in die Rolle von „Fake Huntern“, durchlaufen unterschiedliche virtuelle Trainingsstationen, sammeln Hinweise, lösen Rätsel und sichern sich am Ende die „Rüstung der Wahrheit“. Auf diese Weise werden Quellenkritik, Medienkompetenz und die Fähigkeit, Falschinformationen zu erkennen, auf unterhaltsame und motivierende Weise gestärkt.
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Als Plattform wurde der immersive VR-Lernraum Rooom gewählt. Das Spiel kann sowohl klassisch im Browser als auch mit VR-Brillen (Meta Quest und Pico) gespielt werden – so ist der Einsatz flexibel im Klassenzimmer oder in speziellen Medienprojekten möglich. Zusätzlich stehen begleitende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die Lehrkräften eine strukturierte Einbettung in Themen wie Medienerziehung, Sozialkunde oder Politik & Gesellschaft erleichtern.
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