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Medienkompetenz-Tandems Newsletter im März 2025

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

wir melden uns direkt nach Euren hoffentlich sehr erholsamen Frühjahrsferien mit unserem Newsletter zurück und bereits im Header dieser Seite befindet sich eine Neuigkeit: Der promptbasierte Videodienst von OpenAI namens Sora ist nun auch in Europa verfügbar und schafft wirklich Erstaunliches.
Bevor wir zu den eigentlichen Themen unseres Newsletters kommen möchten wir hier aber zuerst einen kleinen Newsticker unterbringen:
Und nun viel Freude beim Lesen!
Signaturen
Die Lernplattform der ByCS hat in den Ferien wieder ein größeres Update erhalten. Dieses bringt nicht nur zahlreiche neue Funktionen, sondern auch Optimierungen und Fehlerbehebungen mit sich. Ziel ist es, die tägliche Arbeit mit der Plattform weiter zu verbessern.

Das ist neu:

Neues Kursformat „Lernlandkarte“
Dieses Format ermöglicht es, eine Lernlandkarte als Hauptseite eines Kurses zu nutzen. Auch Lehrkräfte ohne große Vorkenntnisse können damit unkompliziert Kurse erstellen, in denen Schülerinnen und Schüler allein durch die Lernlandkarte geführt werden.

Aktivität „Kanban“
Erweiterungen umfassen u. a. Kartennummern, wiederholende Karten und eine Begrenzung für die Anzahl der gleichzeitig bearbeitbaren Karten.

„Quiz-Archiver“
In der Aktivität „Test“ können Lehrkräfte nun Schülerabgaben archivieren. Zudem ist es möglich, diese Archive zeitgesteuert zu löschen.

Optimierung des Ein-Themen-Formats
Es stehen nun zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Neu bei H5P
Update der H5P-Libraries
Ab sofort stehen Lehrkräften in der BayernCloud Schule drei neue „Medienführerschein Werkstätten“ für weiterführende und berufliche Schulen bereit. Die von der BLM Stiftung Medienpädagogik Bayern entwickelten Materialien sind über teachSHARE abrufbar und behandeln die folgenden Themen:
  • Inszenierungsstrategien von Influencern
  • Geschäftsmodelle von Influencern
  • Kommunikation im Job
Jede Werkstatt bietet einen eigenen Bereich mit umfassenden Hintergrundinformationen, einem speziellen Grafikset sowie vielseitigen digitalen Inhalten. Dazu gehören interaktive Film-Clips, H5P-Tools und Simulationen, wie etwa nachgestellte Influencer-Posts oder eine interaktive Berufsumgebung zum Thema „Kommunikation im Job“.
Lehrkräfte können die Materialien individuell anpassen und eigene mebis-Kurse daraus gestalten. Zusätzlich steht für jede Werkstatt ein fertig vorbereiteter Kurs zur direkten Nutzung im Unterricht zur Verfügung.
Zusätzlich enthält jede Werkstatt einen vollständig ausgearbeiteten Kurs als Beispiel. Dieser ist für eine 90-minütige Unterrichtsstunde ausgelegt und folgt dem Blended-Learning-Prinzip: Online- und Offline-Lernphasen werden kombiniert, sodass beispielsweise die Ergebnisse der digitalen Arbeit gemeinsam in der Klasse reflektiert werden können.
Der Einsatz von KI-Anwendungen eröffnet Lehrkräften neue Möglichkeiten, Unterrichtsmaterialien effizient zu erstellen und Lernprozesse gezielt zu individualisieren. Damit Künstliche Intelligenz jedoch didaktisch sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann, ist ein grundlegendes Verständnis ihrer Funktionsweise und ihrer Grenzen unerlässlich.

Lehrkräfte sollten in der Lage sein, die Qualität und fachliche Korrektheit KI-generierter Inhalte kritisch zu bewerten und deren Wirkung im Unterricht reflektiert zu nutzen – auch unter ethischen Gesichtspunkten. Der „AI Act“ der EU legt zudem fest, dass Nutzerinnen und Nutzer entsprechende Kompetenzen erwerben müssen, um KI-Anwendungen sachkundig einzusetzen und sich der damit verbundenen Chancen und Risiken bewusst zu sein.

Nun wurden Rahmenbedienungen für den Einsatz an KI veröffentlicht, die zum einen Sicherheit für die Lehrkräfte schaffen, aber gleichzeitig auch viele interessante Möglichkeiten für den Unterricht eröffnen:
  • Lehrkräfte profitieren von KI durch:
    • Unterstützung bei der Planung und Vorbereitung von Unterricht (Erstellung von Aufgaben, Arbeitsblättern, Wochenplänen etc.).
    • Automatisierte (Vor-)Korrektur und Feedback zu Lernfortschritten.
    • Förderung der Medienkompetenz durch kritische Auseinandersetzung mit KI-generierten Inhalten.
  • Schülerinnen und Schüler können KI als Assistenzsystem nutzen für:
    • Fachliche Unterstützung (z. B. in der Lesekompetenz oder Fremdsprachenförderung).
    • Inklusive und barrierefreie Lernprozesse (z. B. Spracherkennung oder Text-zu-Audio-Umwandlung).
    • Virtuelle Begleitung beim Lernen (z. B. als Schreibhilfe oder Hilfestellung bei Aufgaben).
  • Verschiedene Fortbildungsangebote ermöglichen es Lehrkräften, KI-Anwendungen kennenzulernen:
    • Selbstlernkurs der ALP Dillingen (90 Minuten, mit Grundlagen zu rechtlichen, technischen und pädagogischen Aspekten).
    • ByLKI (Bayerische Lehrkräfte KI): Möglichkeit, Sprachmodelle zu testen (für Lehrkräfte verfügbar, nicht für den Unterricht).
    • Weitere Fortbildungen des KI-Kompetenzzentrums (KIKO) mit praxisnahen Anwendungen.
    • Regionale Fortbildungsangebote zur Erarbeitung des Themas im Kollegium.
  • Freigabe durch die Schulleitung ist erforderlich.
  • Transparenz: Schülerinnen, Schüler und Erziehungsberechtigte müssen über den Einsatz informiert werden.
  • Datenschutz beachten: Keine personenbezogenen Daten in Prompts eingeben.
  • Prüfung der KI-generierten Inhalte auf Richtigkeit und ethische Unbedenklichkeit.
  • KI für Korrekturen nutzen: Rechtschreib- und Grammatikprüfung ist möglich, aber die Lehrkraft bleibt für die Benotung verantwortlich.
Im Unterricht entstehen häufig digitale Inhalte, sei es durch Fotos von Schülerarbeiten, Videos von Experimenten oder selbst erstellte Podcasts. Die anschließende Übertragung dieser Dateien vom Smartphone auf den Schulcomputer gestaltet sich oft schwierig, insbesondere wenn keine passenden Kabel vorhanden sind oder der Zugang zu Cloud-Diensten fehlt.

Eine praktische Lösung bietet hier LocalSend, ein plattformunabhängiges Programm, das den Dateiaustausch über das lokale Netzwerk ermöglicht. Mit LocalSend können beispielsweise Dateien von einem iPhone problemlos an einen Linux-Rechner gesendet werden.

Funktionsweise von LocalSend:
Netzwerkverbindung: Beide Geräte müssen sich im selben Netzwerk befinden.
  • Geräteerkennung: Die Geräte identifizieren sich über zufällig generierte Namen und Nummern.
  • Dateiauswahl: Es können Dateien, ganze Ordner, Texte oder die Zwischenablage zur Übertragung ausgewählt werden.
  • Sendevorgang: Durch Auswahl des Zielgeräts wird der Sendevorgang gestartet.
  • Empfangsbestätigung: Das empfangende Gerät muss den Empfang bestätigen, um die Dateiübertragung abzuschließen.
Nach der Bestätigung erhält der Empfänger einen Hinweis, wo die Datei gespeichert wurde, um ein einfaches Auffinden zu gewährleisten.

Fazit: LocalSend ist ein nützliches Werkzeug, um schnell und unkompliziert Dateien innerhalb des Schulnetzwerks zwischen verschiedenen Geräten zu übertragen.
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